2.11.2001 Demo in Karlsruhe |
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Hier ein paar Stimmungsbilder zur Demo. Für alle die sich für die "Statistik" interessieren, hier die Zahlen: Besucher ca. 300, verteilte Broschüren "Im Namen des Volkes" knapp 2000, Unterschriften für Justizminister Goll: 189, Unterschriften für den Petitionsausschuss 152. Unten auf der Seite befinden sich noch 2 Zeitungsartikel, in denen die Veranstaltung erwähnt wird.
Pforzheimer Zeitung, vom 03.11.2001 Unterschriften für Wörz an Ministerium Der Freundeskreis des
wegen versuchten Totschlags zu elf Jahren Haft verurteilten Gräfenhauseners
Harry Wörz hat gestern auf dem Karlsruher Marktplatz für eine Wiederaufnahme
des Verfahrens demonstriert.
BILD-Zeitung, vom 05.11.2001 Stuttgarter Polizistin nach Mordversuch für immer im Rollstuhl Von Alexandra v. Unger Der Fall Harry Wörz (35). Seit vier Jahren sitzt der Installateur im Gefängnis in Heimsheim ein. Verurteilt zu 11 Jahren Haft, weil er seine Ex-Frau, die Stuttgarter Polizistin Andrea (30), mit einem Schal fast erdrosselt haben soll. Vor drei Tagen demonstrierten rund 50 Freunde des Verurteilten in Karslruhe, weil sie von seiner Unschuld überzeugt sind. Im ZDF wurde sogar, wie BILD berichtete, eine Reportage über den Fall Harry Wörz gesendet. Jetzt meldet sich der Vater von Andrea, Oberkommissar Wolfgang Zacher (53) zu Wort. Er sagt: "Alle reden von Harry. Aber keiner vom eigentlichen Opfer, nämlich meiner Tochter." Die Stuttgarter Polizistin sitzt nach dem Mordversuch für immer im Rollstuhl. Das Verbrechen geschah in der Nacht zum 29. April 1997. Andrea Z. wurde nachts in ihrer Wohnung bei Pforzheim überfallen, mit einem Schal gedrosselt. Ihr Gehirn wurde da 5 Minuten nicht mit Sauerstoff versorgt. Das Gericht verurteilte Harry Wörz als Täter. Ob er es wirklich war, wird womöglich nie geklärt. Andrea, die u.a. auch als Polizeimeisterin im Revier der Stuttgarter Arnulf-Klett-Passage Dienst tat, kann den Namen des Täters nicht sagen. Ihr Vater:"Seit dem Verbrechen ist sie zu 100% behindert. Sie kann nicht mehr sprechen, muss gefüttert werden. Sie kann sich nicht einmal eine störende Fliege von der Nase schnippen." |